Gegen Überregulierung und für mittelständische Unternehmen

MUT-Tagung: Horst Goetschel und Cay Uwe Vinke bestätigt / Marc Benden neu im Vorstand

DORTMUND // Unter Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln fand am 4. November die diesjährige Mitgliederversammlung der Organisation MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft) statt. Ursprünglich war die Tagung für den 2. April geplant gewesen, musste aber wegen des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr verschoben werden.

Die angereisten Mitglieder begrüßte Vorsitzender und Geschäftsführer Horst Goetschel im Raum London der Messe Dortmund. Im Rahmen der Regularien wurden Vorstand und Geschäftsführung für das abgelaufene Jahr Entlastung erteilt.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden Vorsitzender Horst Goetschel und sein Stellvertreter Cay Uwe Vinke, Vorstandsvorsitzender der Ermuri Genuss Company, für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Marc Benden, Mitinhaber des Fachhandelsunternehmens Cigarworld, wurde neu in den Vorstand berufen. Benden löste Marco Schum, den Inhaber der Münchner Casa del Habano, ab, der zum Kassenprüfer ernannt wurde.

Neues MUT-Beiratsmitglied ist Vauen-Geschäftsführer Martin Ramsauer als Nachfolger von Vauen-Inhaber Alexander Eckert. In dieses Gremium wurden außerdem Peter Dersche von der John-Aylesbury-Gruppe, Clemens Gütermann (Villiger), Martina Kleinlagel (Firma Kleinlagel), Oliver Kopp (Firma Kopp) und Ulrich Kotschenreuther (Akra) für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Abgerundet wurde die Tagung durch einen Bericht aus der Praxis zum Thema Track & Trace von Cay Uwe Vinke. MUT ist ein eingetragener Verein und versteht sich als Netzwerk mittelständischer Unternehmen aus allen Teilen der Tabakwirtschaft. Die Organisation, deren Einnahmen Goetschel als stabil bezeichnet, hat 70 Mitglieder und repräsentiert über 2500 Betriebe der Tabakbranche. Dazu zählen sowohl Fachhändler und Großhändler als auch Hersteller und Importeure von Zigarren, Zigarillos, Pfeifen, Feuerzeugen, Humidoren und weiteren Raucheraccessoires.

Der Verein setzt sich für die mittelständischen Tabakfirmen ein und wendet sich gegen die Überregulierung der Branche. Dazu zählen unter anderen der Kampf gegen die Verbotspolitik und der Erhalt des freien Marktes für mündige Bürger. da

DTZ vom 18.11.2020